Die richtige Hardshell & Regenhose für Deinen Einsatzbereich

Klassiche Regenhose oder gefütterte Spezialistin?

Am weitesten verbreitet ist die klassische Regenhose. Diese kann einfach über die normale Alltagshose drüber gezogen werden. Sie eignet sich perfekt für den Alltag sowie kurze Tagestouren in den Bergen. Sie ist klein im Packmaß, leicht und fällt im Rucksack nicht groß auf. Einen kurzen Regenschauer hält sie problemlos aus.

Gefütterte Hardshellhosen sind dafür gemacht, direkt auf der Haut oder über einem Baselayer getragen zu werden. Sie kommen bei Hochtouren, Winterbegehungen oder im Hochgebirge zum Einsatz. Zusätzlich zu ihrer festeren Außenhaut, verfügen sie über eine leichte Fütterung auf der Innenseite. Diese Hosen, sind nicht ganz so weit geschnitten, wie ihre Verwandte, dafür schränkt die Fütterung die Bewegungsfreiheit etwas ein und macht die Hose steifer.

Membran oder nicht

Einfache Regenhosen bestehen zumeist aus einem imprägnierten zweilagigen Synthetikstoff. Das macht sie sehr leicht und anpassungsfähig. Allerdings sind solche Hosen kaum atmungsaktiv und man fängt schnell an zu schwitzen. Gleichzeitig sind diese Regehosen nicht wasserdicht, sondern lediglich wasserabweisend. Dauert der Regenschauer länger oder auf die nasse Fläche der Hose wird Druck ausgeübt, etwa beim Hinsetzen oder Fahrradfahren, drückt es das Wasser leicht durch den Stoff.

Hardshellhosen mit einer Membran sind hingegen dauerhaft wasserdicht und atmungsaktiv. Das macht sie etwas schwerer und teurer, dafür bieten sie bei schlechtem Wetter dauerhaften Schutz. Wer eine längere Tour in den Bergen plant oder einen Trekkingurlaub in Gefilden, in denen es ausdauernd regnen kann, sollte sich lieber auf eine solche Hose verlassen.

Austattung und Verarbeitung

Regenhosen gibt es von einfachen zweilagigen Materialien bis hin zu hochwertigen und sehr robusten dreilagen Konstruktionen. Die Nähte sind für gewöhnlich getapet. Das bedeutet, dass die Naht durch ein durchgehendes Klebeband abgedichtet ist.

Um den Ein- und Austieg zu erleichtern, verfügen viele Regenhosen über seitliche Reißverschlüsse. Wer seine Hose häufig unterwegs an- oder ausziehen muss, wird sich sehr über solche Reißverschlüsse freuen.

Für alle, die es am Rücken gerne warm haben, gibt es Modelle, die im Nierenbereich höher geschnitten sind oder sogar durch Hosenträger weit nach oben gezogen werden. Diese Modelle sind sehr angenehm zu tragen, ein schnelles Anziehen bei strömendem Regen wird allerdings erschwert, da auch die Jacke geöffnet werden muss.

Wer seine Hardshellhose bei Hochtouren einsetzen möchte, kann noch auf einen eingebauten Schneefang und verstärkte Innenseiten an den Schuhen achten, damit die Steigeisen keinen Schaden anrichten können.

Fahrradfahrer sollten darauf achten ausreichend Bewegunsfreiheit im Gesäß zu haben und eine verstärkte Sitzfläche.