Welche Kletterhose soll es sein? Das Einsatzgebiet entscheidet mit.

Wer vornehmlich am Fels klettert, beim Zustieg oft durch Büsche und Dornen läuft, beim klettern mit den Knien am rauen Granit schubbelt und sich in Pausen auf Felsen oder Wurzeln setzt, sollte sich für eine Hose entscheiden, die einiges aushalten kann. Also eine Hose, die aus einem robusteren Stoff gefertigt ist.

Wer hauptsächlich in der Halle unterwegs ist, muss sich über die Robustheit weniger Gedanken machen. Hier ist entscheidender, dass die Hose eine große Bewegungsfreiheit ermöglicht und den Bewegungsradius beim Klettern möglichst nicht einschränkt.

Die Richtig Passform der Kletterhose

Gerade die Länge ist bei Kletterhosen wichtig, da zu lange Hosen ein präzises Antreten auf kleinen Tritten erschweren können. Daher empfiehlt es sich, die Hose vor dem Kauf anzuprobieren oder gegebenenfalls vom Schneider kürzen zu lassen. Die Länge sollte so gewählt werden, dass die Hose nicht über die Ferse rutschen kann und der Blick auf die Schuhe/Tritte frei ist.

Kletterer, die viel mit den Knien ausgleichen, bevorzugen häufig lange oder dreiviertel lange Kletterhosen um die Haut an den Knien zu schützen.

Da Kletterhosen meistens in Kombination mit Klettergurten getragen werden, sollte darauf geachtet werden, dass an den Stellen, wo der Gurt auf der Hose aufliegt keine Falten entstehen und die Hose im Schritt gut sitzt.

Das Tragen eines Gürtels unter einem Klettergurt ist nicht zu empfehlen, da es ziemlich unbequem ist. Daher sollte die Hose auch ohne Gürtel gut sitzen.

Boulderhosen für viel Bewegungsfreiheit

Für alle die gerne draußen Bouldern, gelten die gleichen Anforderungen an die Robustheit, wie bei den Kletterern.

Generell sollte bei Boulderhosen mehr Augenmerk auf die Bewegungsfreiheit gelegt werden, da beim Bouldern meist ausladender geklettert wird. Das macht Boulderhosen oft sehr bequem, wodurch sie auch häufig als Freizeithosen genutzt werden.