Scarpa
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ÜBER SCARPA
Die Geschichte von SCARPA begann 1938 mit einer kleinen Schuhmanufaktur in Asolo, Italien. Aus den handwerklichen Anfängen entwickelte sich eine international bekannte Marke für Outdoor- und Bergsportschuhe. Heute umfasst das Sortiment Schuhe für unterschiedliche Aktivitäten – vom Bergsteigen und Klettern über Trekking und Wandern bis hin zu Trailrunning und Alltag.

Auch im Skitouren- und Telemarkbereich entwickelt SCARPA Schuhe, die auf die besonderen Anforderungen dieser Sportarten abgestimmt sind. Dabei stehen Funktionalität, Passform und technische Weiterentwicklung im Mittelpunkt.
 

SCARPA UND VERANTWORTUNG

Die Herstellung von Schuhen ist mit dem Einsatz von Rohstoffen, Energie und weiteren Ressourcen verbunden. SCARPA beschäftigt sich mit der Frage, wie sich die Auswirkungen seiner Produkte und Produktionsprozesse reduzieren lassen. Dazu gehören die Auswahl von Materialien, die Organisation der Produktion, die Energieversorgung und die Nutzungsdauer der Schuhe.

PRODUKTION IN EUROPA
SCARPA fertigt einen Teil seiner Produkte in Italien und weiteren europäischen Produktionsstätten. Nach Angaben des Unternehmens findet ein großer Anteil der Produktion und Materialbeschaffung in Europa statt. Bergsteigerschuhe werden demnach in der firmeneigenen Produktionsstätte in Asolo hergestellt.

Die Fertigung an eigenen Standorten ermöglicht es dem Unternehmen, die Produktionsabläufe unmittelbar zu gestalten. Aussagen zum genauen Anteil der europäischen Produktion und Materialbeschaffung sollten anhand aktueller Unternehmensdaten nachvollzogen werden.

ENERGIEVERSORGUNG
An den Unternehmensgebäuden in Asolo sind Photovoltaikanlagen installiert, die Strom für den Betrieb erzeugen. SCARPA hat hierfür eine jährliche Stromerzeugung von rund 400.000 kWh angegeben. Für eine aktuelle Einordnung sollten die Bezugsperiode und der derzeitige Ertrag überprüft werden.

Die daraus resultierenden CO₂-Einsparungen hängen unter anderem davon ab, welcher Strommix als Vergleich herangezogen wird. Eine konkrete Einsparung sollte deshalb nur zusammen mit der verwendeten Berechnungsmethode veröffentlicht werden.

MATERIALIEN UND PRODUKTENTWICKLUNG
Bei der Entwicklung seiner Schuhe setzt sich SCARPA mit unterschiedlichen Materialien und Fertigungstechnologien auseinander. Dazu zählen beispielsweise recycelte oder biobasierte Materialien sowie Klebstoffe auf Wasserbasis, sofern sie beim jeweiligen Produkt zum Einsatz kommen.

Ein Beispiel ist Pebax® Rnew, ein Material, das teilweise auf erneuerbaren Rohstoffen basiert. Welche Materialeigenschaften und Umweltvorteile sich daraus ergeben, hängt von der konkreten Materialvariante und ihrer Herstellung ab.

PRODUKTLEBENSDAUER
Die Nutzungsdauer eines Schuhs wird unter anderem durch die Beanspruchung, die Pflege und die jeweiligen Einsatzbedingungen beeinflusst. SCARPA entwickelt Schuhe für unterschiedliche Anforderungen im Outdoor- und Bergsport. Eine lange Nutzung kann dazu beitragen, den Bedarf an Ersatzprodukten zu verringern.

Welche Pflege-, Reparatur- oder Wiederbesohlungsmöglichkeiten bestehen, sollte anhand der jeweiligen Produktlinie und der aktuell verfügbaren Serviceangebote angegeben werden.

PRODUKTBEZOGENE MATIERALKONZEPTE
Mit dem MOJITO BIO hat SCARPA ein Schuhmodell vorgestellt, bei dem der Einsatz biologisch abbaubarer Materialien im Mittelpunkt steht. Für Aussagen zur biologischen Abbaubarkeit sind die konkreten Prüfbedingungen und die jeweils erfassten Produktbestandteile entscheidend. Sie sollten deshalb zusammen mit der entsprechenden Zertifizierung und deren Geltungsbereich beschrieben werden.

Weitere Informationen zu den Aktivitäten und Produktansätzen von SCARPA findest du im Green Manifesto auf der offiziellen SCARPA-Website.